AUTOMOTIVE MEDIAMIX

Die 30er Jahre

Mit dem Eintritt der deutschen Marken Mercedes-Benz und Auto Union in den 30er Jahren änderte sich die Gewichtung im Rennsport. Finanziell unterstützt durch das nationalsozialistische Regime und auf Grund herausragender deutscher Konstrukteure und Fahrer dominierten die deutschen Marken diese Zeit fast vollständig.

 

Die Rennwagen beeindruckten 1937 mit Leistungen über 500 PS. Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h, bei Rekordfahrten wurden sogar über 400 km/h erzielt. Es gab weder Auslaufzonen, noch Cockpits oder geschützte Kleidung. Somit häuften sich tödliche Unfälle.

 

Am 28. Januar 1938 stehen sowohl Rosemeyer als auch Caracciola in Frankfurt bereit, um den Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Es ist windig und auf der Strecke hat sich Raureif gebildet. Dennoch steigt Caracciola in sein Auto und erzielt unglaubliche 432,7 km/h über den fliegenden Kilometer. Rosemeyer will sofort kontern, doch Caracciola warnt ihn vor den aufkommenden Winden. Rosemeyer fährt mit einer Geschwindigkeit von rund 430 km/h, als er von einer Windböe erfasst wird. Er überschlägt sich mehrere Male. Der 28-Jährige erleidet einen Genickbruch und ist auf der Stelle tot.