PERSONEN DER ZEIT

Manfred von Richthofen Roter Baron

Richthofen – der Rote Baron

Mediamix / Acryl auf Leinwand
auf 45 mm Museumskeilrahmen
110 x 110 cm

Freiherr Manfred von Richthofen war das größte Fliegertalent des ersten Weltkrieges. Von Richthofen wurde von den Truppen vergöttert. Seine rote Fokker DR 1 wird zum gefürchteten und gleichzeitig verehrten Symbol der Fliegerstaffeln des Ersten Weltkrieges.

Aufgrund der zahlenmäßigen deutschen Unterlegenheit 1918 (1:3) entwickelte Richthofen im Frühjahr 1918 eine Kampftaktik, die von den Engländern als „Flying Circus” (deutsch: Wanderzirkus) bezeichnet, in die Militärgeschichte einging: Die „Zirkusstaffel” war die Elite der Fliegertruppe, man verzichtete auf die übliche Tarnfarbe und malte die Flugzeuge stattdessen bunt an.

Im März fühlte er sich nicht mehr unverwundbar. Das „Testament” für seine Nachfolge schrieb er am 10. März: „Sollte ich nicht zurück kommen, so soll Oberl. (Oberleutnant) Reinhard (Jasta 6) die Führung des Geschwaders übernehmen.”

Er starb 26-jährig am 21. April 1918 bei einem Luftkampf hinter den feidlichen Linien, getroffen von einem Bodenschützen.

Er erzielte im Ersten Weltkrieg die höchste Zahl an Luftsiegen, die von einem einzelnen Piloten erreicht wurde. Den bekannten Beinamen „Der Rote Baron” erhielt von Richthofen, da er einen Großteil seiner Einsätze in rot gestrichenen Flugzeugen flog. Auf französischer Seite wurde er „Diable Rouge” (Roter Teufel) genannt.