AUTOMOTIVE MEDIAMIX

Die 20er Jahre

Mit dem ersten Autorennen Rennen von Paris und Rouen 1894 und der Gründung des Automobile Club de France 1895, begann die Ära des Motorsports. In der Regel war Paris Ausgangspunkt von Stadt-zu-Stadt-Rennen. Nach zahlreichen Todesfällen wurden die Rennen auf abgesperrte Rundstrecken verlegt. Im Jahr 1906 fand der erste offizielle Grand Prix der Motorsportgeschichte auf einer ca. 100 km langen Strecke um Le Mans statt.

 

Waren es anfangs Standfestigkeit und Ausdauer, so war nach dem Ersten Weltkrieg die Geschwindigkeit im Vordergrund. So entstehen in den 1920er-Jahren Rennstrecken, wie die AVUS in Berlin (1920) und Monza (1922) mit ihren überhöhten Kurven, Spa-Franchorchamps (1924), Reims (1925), sowie der berüchtigte Nürburgring (1927). Auch der Start änderte sich: anstelle des bisher üblichen Intervallstarts starteten die Wagen nun gleichzeitig. Zu den erfolgreichsten Fahrzeugen dieser Zeit gehörten Bugatti und Alfa. In den USA war es die Zeit der „Raketen auf Rädern” mit Geschwindigkeitsrekorden bis zu 372 km/h.

 

1925 bis 1927 wurde erstmals eine Marken-Weltmeisterschaft abgehalten. Zur Meisterschaft zählten damals das Indy 500, der Große Preis von Europa, der Große Preis des ACF (Grand Prix de France) und der Große Preis von Italien. Erster Markenweltmeister wurde 1925 Alfa Romeo, 1926 Bugatti und 1927 Delage.