Ringrekord

Stefan Bellof Nürburgring 1983 Porsche

Ringrekord

Acryl auf Leinwand
auf 45 mm Museumskeilrahmen
110 x 110 cm

Das Ausnahmetalent von Stefan Bellof war schon absehbar, als er 1981 in der Formel Super V antrat und zeitgleich in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft Dritter wurde. Für 1982 bekam er eine Chance in der Formel 2 beim deutschen Team Maurer-BMW. Er gewann gleich die ersten beiden Rennen (Silverstone, Hockenheim) in der umkämpften Serie und wurde am Ende Vierter.

 

Das Werksteam von Porsche bot ihm 1983 einen Platz bei Sportwagenrennen an, wo er sofort die erfahrenen Teamkollegen deklassierte. Stefan Bellof ist bis heute der Einzige, der die Nürburgring-Nordschleife mit einem Schnitt von mehr als 200 km/h umrundete, am 28. Mai 1983 beim Training zum 1000-km-Rennen mit einem Porsche 956 (Chassis Nr. 007); Rundenzeit: 6:11,13 Minuten für die wegen Bauarbeiten verkürzte Distanz von 20,832 km.

 

Im Rennen verunglückte Bellof jedoch in Führungliegend, nachdem er einen neuen Rundenrekord von 6:25,91 Minuten aufgestellt hatte. Zum Vergleich: die heutzutage noch auf der Nordschleife erlaubten schwereren Fahrzeuge benötigen etwa sieben Minuten für die gleiche Streckenvariante.

 

1984 errang Stefan Bellof mit dem Werks-Porsche  den Weltmeistertitel bei den Sportwagen und auch die Deutsche Meisterschaft. In der Saison 1985 trennte er sich vom Porsche-Werk und fuhr nun bei Sportwagenrennen im privaten Gruppe-C-Porsche für Walter Brun gegen sein früheres Team. Beim 1000-km-Rennen in Spa-Francorchamps kollidierte er beim Versuch, Jacky Ickx innen zu überholen, in der Senke Eau Rouge mit dem Belgier. Bellof starb wahrscheinlich noch am Unfallort.