AUTOMOTIVE MEDIAMIX

Die 40er Jahre

Während des Zweiten Weltkrieges ist der Motorsport in Europa vollständig zum Erliegen gekommen. Im Herbst 1945 begann dann der Neustart mit kleinen Rennen im Pariser Park Bois de Boulogne. Etliche Rennfahrer waren im Krieg umgekommen und die jungen Fahrer konnten keine Rennerfahrungen sammeln. So dominierten oft die über 40 oder 50 Jahre alten erfahrenen „Helden der Vorkriegsjahre” die Nachkriegsrennen: Rudolf Caracciola, Hans Stuck, Hermann Lang oder Tazio Nuvolari.

 

Nach dem Weltkrieg musste noch einige Zeit auf Vorkriegslevel gefahren werden. Selbst die Autos stammten aus der Zeit vor dem Krieg. Die Werke konnten es sich nicht leisten, neue Fahrzeuge zu bauen. So stammte die Grundkonzeption des Alfa Romeos z.B. aus dem Jahr 1937. Rennstrecken wurden wiederbelebt: Die Mille Miglia 1947, die Targa Florio 1948, die Solitude und Le Mans 1949, die AVUS 1951.

 

Nachdem 1949 die Einführung einer Motorrad-Weltmeisterschaft beschlossen wurde, zog der Automobilsport nach und veranstaltete 1950 die erste Weltmeisterschaft, aus der dann später die Weltmeisterschaft der Formel 1 wurde.