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AUTOMOTIVE MEDIAMIX

Serie - Bugatti Ikonen

„Bugatti Ikonen – 110 ans de passion” wurde 2019 in der historischen und auch wieder heutigen Bugatti-Heimat Molsheim zum 110-jährigen Jubiläum von Bugatti ausgestellt. Die Ausstellung ist eine kleine Zeitreise und zeigt PopArts zur Bugatti-Geschichte.

 

Ab 20. Oktober ist die Serie in Vaduz, Liechtenstein ausgestellt.

 

Bugatti-Kunstdrucke, Bugatti-Kalender und Postkarten erhalten Sie nach wie vor in der Librairie „pourquoi pas un livre“, 7 Rue de Strasbourg, 67120 Molsheim, Frankreich

Bugatti – Bienvenue

Ettore Bugatti arbeitete unter anderem für de Dietrich und Deutz. 1910 gründete er sein eigenes Unternehmen in Molsheim im Elsass, das zu dieser Zeit zum Deutschen Kaiserreich gehörte.

Das Unternehmen war bekannt für hervorragende Ingenieurskunst und hochklassigen Fahrzeuge. Vor allem aber durch leichte und schnelle Sportwagen und im Rennsport.

Ettore Bugatti – Le Patron

Ettore Bugatti stammt aus einer alten Mailänder Künstlerfamilie. Er gründete am 1. Januar 1910 gemeinsam mit seinem Partner Ernest Friderich die „Automobiles Ettore Bugatti“. Ettore war Pferdeliebhaber und züchtete selbst Vollblüter (franz.: pur sang, was sich auch in Bezeichnungen seiner Fahrzeuge wieder fand). Zu Ettores Lebzeiten wurden über 7900 Fahrzeuge gebaut, von denen rund 1/4 heute noch existieren.

Bugatti Royale
Type 41

Der Bugatti Type 41, auch Bugatti Royale erreichte dank seines bis zu 300 PS starken Achtzylinder-Reihenmotors eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Durch die Weltwirtschaftskrise war das Auto kein kommerzieller Erfolg. In neun Jahren entstanden nur sechs Fahrgestelle, von denen zwei nicht verkauft werden konnten.

Die Motoren erfuhren indessen eine erfolgreiche Nachnutzung in Bugatti-Triebwagen für die französische Eisenbahn.

Louis Chiron

Die Rennfahrerkarriere des monegassischen Automobilrennfahrers Alexandre Louis Chiron erstreckte sich über 30 Jahre. Mit einem privaten Bugatti bestritt er seine ersten Rennen 1926 und konnte bereits 1927 und 1928 seine ersten Erfolge bei kleineren Rennen und Bergrennen feiern. In den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren war er der erfolgreichste Rennfahrer.

Zero-400-Zero
Bugatti Chiron

Der Weltrekord im 1500 PS starken Bugatti Chiron wurde gefahren von Juan Pablo Montoya:

Montoya: „Es ist absolut beeindruckend, wie stabil und souverän der Chiron ist. Beschleunigung und Bremsverhalten sind einfach unglaublich.“ Der Chiron benötigte für 0-400-0 km/h eine Distanz von nur 3,112 Kilometern. 32,6 s für den Spurt auf 400, 9,3 s für das Abbremsen.

Type 35 BLUEPRINT

Bugatti-Wagen waren außergewöhnlich erfolgreich bei Rennen, mit Tausenden von Siegen in nur wenigen Jahrzehnten. Der 1924 erschienene Bugatti Type 35 ist mit über 2000 Siegen der erfolgreichste Rennwagen der Motorsportgeschichte.

Type 32 Tank
Grand Prix de Tours

Der T32 Tank fuhr nur ein einziges Rennen: Den Grand Prix von Frankreich in Tours 1923. Das Rennen wurde über 35 Runden à 22,83 km ausgetragen (799,05 km). Ernes Friderich erreichte dabei den 3. Platz, allerdings mit 25 Minuten Rückstand.

Die drei anderen „Tanks” fielen im Rennen aus. Den Überlegungen Bugattis lagen Erfahrungswerte aus der Luftfahrt zu Grunde, daher bekam der T32 weitestgehend das Profil einer Tragfläche.

Type 13 BLUEPRINT

Die Produktion des Type 13 begann mit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1910 und dauerte bis 1920. Insgesamt 435 Fahrzeuge wurden hergestellt. Der Type 13 wurde als „pur-sang“ („Vollblut“) bekannt.

Bugatti Atlantic
Type 57

Offiziell verantwortlich für das Projekt „Bugatti Type 57 Atlantic” war Jean Bugatti (1909–1939), der Sohn des Firmengründers Ettore. Er steuerte auch wesentliche Gestaltungselemente bei, die zusammen mit dem Zeichner Joseph Walter umgesetzt wurden.

Der Typ 57 wurde von 1934 bis 1940 produziert.

Premier Grand Prix
de Monaco – 1929

Wir schreiben den 14. April 1929. Wir befinden uns in Monte Carlo und werden gerade Zeugen des Ersten Monaco Grand Prix. Der Fokus liegt auf den legendären Bugattis, die als Favoriten in diesem Rennen gelten.

Gespannt stehen wir an der Straße und warten, bis das erste Auto die Kurve kreuzt. Die engen und kurvigen Straßen machen Überholen schwierig bis unmöglich. Es ist ein spannendes Rennen in dem vor allem die Bugattis vorne liegen. 100 Runden und fast 4 Stunden fiebern wir gespannt mit, bis der Brite William Grover-Williams in einem Bugatti T35B als Erster über die Ziellinie fährt. Auf dem zweiten Platz ein Bugatti T35C. Und auf Platz Drei Rudolf Caracciola auf einem Mercedes SSK.

Du Mans 1937

Die Werksmannschaft von Bugatti kam mit zwei Bugatti Type 57G mit aerodynamischer Karosserie zum 24-Stunden-Rennen. Im ersten Wagen Rober Labric und Pierre Veyron. Im zweiten Wagen pilotierten Jean-Pierre Wimille und Robert Benoist.

Favorit auf den Gesamtsieg war der Alfa Romeo 8C von Raymond Sommer. Nachdem Sommer an führender Position mit Motorschaden aufgeben musste fuhren Wimille und Benoist eine Rekordrunde nach der anderen und einem ungefährdeten Sieg entgegen. Am Ende hatten sie alle existierenden Rekorde gebrochen und Bugatti den ersten Gesamtsieg in Le Mans beschert.

Bugatti EB 110 SS
Le Mans 1994

Bugatti entschied den EB 110 SS zum rennsporttauglichen Supersportwagen umzubauen. Zwei Fahrzeuge entstanden – ein SC GTS-1 für die IMSA GT-Serie und ein LM für Le Mans.

Der blaue Bugatti EB110 SS mit 3.5L Turbo V12 ist in le Mans allerdings nach 230 Runden ausgefallen.

Bugatti Type 251
Grand Prix de Reims

Roland Bugatti (geb. 1922) war der jüngere Bruder von Jean. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er der Inhaber von Bugatti und unternahm mehrere Versuche die legendäre Marke wiederzubeleben, konnte aber keine Erfolge erzielen.

Der Bugatti Type 251 war der letzte Versuch, noch einmal in der Formel 1 Fuß zu fassen. Entwickelt wurde der Wagen von Gioacchino Colombo (Ferrari). Der Wagen erreichte mit einer Leistung von 250 PS (184 kW) eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Maurice Trintignant nahm mit dem Fahrzeug am 18. Juni 1956 beim Großen Preis von Frankreich in Reims teil, konnte jedoch keinen Rennerfolg erzielen.

Targa Florio

Roland Bugatti (geb. 1922) war der jüngere Bruder von Jean. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er der Inhaber von Bugatti und unternahm mehrere Versuche die legendäre Marke wiederzubeleben, konnte aber keine Erfolge erzielen.

Der Bugatti Type 251 war der letzte Versuch, noch einmal in der Formel 1 Fuß zu fassen. Entwickelt wurde der Wagen von Gioacchino Colombo (Ferrari). Der Wagen erreichte mit einer Leistung von 250 PS (184 kW) eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Maurice Trintignant nahm mit dem Fahrzeug am 18. Juni 1956 beim Großen Preis von Frankreich in Reims teil, konnte jedoch keinen Rennerfolg erzielen.

Waren es Helden oder Wahnsinnige, die sich jedes Jahr nach Sizilien auf die Jagd nach Ruhm und Ehre aufmachten? „Kinder und Haustiere einsperren!“ lautete die überlebenswichtige Aufforderung in den Tagen der legendären „Targa Florio“. Die erste Targa Florio startete bereits 1906. Geschaffen wurde sie von Vincenzo Florio.

In den 1920er Jahren war die Targa Florio (zu dieser Zeit 108 km lang) das wichtigste Sportwagenrennen. Le Mans und die Mille Miglia waren damals noch nicht etabliert. Sagenhafte fünf Mal (1925 – 1929) gewann ein Bugatti Typ 35.

Bugatti EB 110

Der Bugatti EB 110 war das erste Fahrzeug des 1989 neu gegründeten italienischen Unternehmens Bugatti Auto- mobili SpA in Campogalliano. Romano Artioli hatte 1987 die Namensrechte an „Bugatti“ erworben. Angekündigt als der technisch am weitesten fortgeschrittene Supersportwagen, den es je gegeben habe, wurde der EB 110 am 15. September 1991, dem 110. Geburtstag von Ettore Bugatti, vorgestellt und ab 1992 produziert.

1995 musste das Unternehmen wegen schwieriger Wirtschaftslage Konkurs anmelden.

Circuito Fascia d’Oro 1921

Der Bugatti Type 13 war das erste Fahrzeug, das den Namen Bugatti trug.

Der T13 war zu seiner Zeit unschlagbar. Beim 1. Gran Premio delle Vetturette bei Brescia belegten er die ersten vier Plätze. Basierend auf diesen Siegen trugen alle nachfolgenden T13 Vierventil-Modelle den Beinamen Brescia.

Du Mans 1939

Das 24-Stunden-Rennen 1939 war das von Le Mans vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Offiziell wurde der 3,3-Liter-57C Tank vom Le-Mans- Sieger des Jahres 1937 Jean-Pierre Wimille gemeldet, dahinter stand jedoch das Werk aus Molsheim mit seiner gesamten Logistik.