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AVIATION

History of Aviation

mit Do 24 ATT und 737-200 „Landshut”

Die Aviation Serie ist Meilensteinen der Luftfahrtgeschichte gewidmet. Ingenieure und Piloten, die den großen Kindheitstraum von Fliegen gelebt haben und Flugzeuge die Geschichte schrieben.

In meinen Werken kombiniere ich im von mir eigens entwickelten Stil des Multimedia-Mixes lebendige Collagen mit Acrylfarben. Hintergrundinformationen werden plakativ inszeniert und in emotionaler PopArt Technik illustriert. So erwacht Geschichte auf Leinwand mit viel Leidenschaft zum Leben.

Meine Kunst will einfühlen, begeistern und den Betrachter mitreißen.
Eine Hommage an Legenden der Luftfahrt.

Leonardo da Vinci

Die Vision vom Fliegen

Mit der Absicht, den Vogelflug zu imitieren, studierte Leonardo die Bewegungsabläufe von Vögeln. Für viele gilt er somit als Vater der Bionik, bei der Vorbilder aus der Natur zu technischen Konstruktionen inspiriere.

Mit den ersten seiner Flugmaschinen versuchte der Erfinder noch, den Vogelflug zu imitieren. Diese Maschinen waren sogenannte Ornithopter. Sie basierten darauf dass der „Pilot“ durch Muskelkraft sein eigenes Körpergewicht zusätzlich zu dem der Maschine auf diese Weise anbebt bzw. fliegt. Danach verlegte sich Leonardo auf den Gleitflug: Verschiedene Konzepte und Entwürfe zu Segelfliegern existiere in seinen Aufzeichnungen. Zumindest einige davon unterzog der Tüftler anscheinend auch Tests: Ein Bediensteter soll sich bei einem Flugversuch mehrere Knochen gebrochen haben.

Otto Lilienthal

Das Konzept der Tragfläche

Karl Wilhelm Otto Lilienthal (1848-1896) gilt als der erste Mensch, der erfolgreich und wiederholbar Gleitflüge durchführte. Seine experimentellen Vorarbeiten und erste Flugversuche ab 1891 führten zum Konzept der Tragfläche. Die Darstellung aerodynamischer Eigenschaften von Flügeln im Polardiagramm wurde von ihm entwickelt und wird bis heute eingesetzt. Die Produktion des Normalsegelapparates in seiner Maschinenfabrik in Berlin war die erste Serienfertigung eines Flugzeugs. Sein Flugprinzip war die Umsetzung von Lageenergie in Auftrieb und Vortrieb (Gleitflug).

Gebrüder Wright

Erster Motorflug

Wilbur (1867-1912) und Orville Wright (1871-1948) konstruierten Gleitflugzeuge und anschließend das gesteuerte, motorbetriebe Flugzeug, den „Flyer”. Die Erfahrungen und Techniken aus ihrer Fahrradwerkstatt nutzten sie beim Flugzeugbau, so zum Beispiel Balance, Leichtbauweise, Kettenantrieb und Aerodynamik.

Ferdinand Graf von Zeppelin

Luftschiff Graf Zeppelin

Die von Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin (1838-1917) entwickelten Zeppeline kamen von 1909 bis 1914 in der zivilen Luftfahrt zum Einsatz, im Ersten Weltkrieg verstärkt militärisch. Einen zweiten Aufschwung erlebten sie nach Graf Zeppelins Tod in den 1920er und 1930er Jahren.

Dornier Do X

Fliegender Gigant

Das Flugschiff Do X wurde nach dem ersten Weltkrieg den deutschen Dornier-Werken konstruiert und 1929 gebaut. Das deutsche Flugboot Do X sprengte alle damaligen Dimensionen. In sechs Tandem-Gondeln waren zwölf Kolbenmotoren mit je 610 PS über der Tragfläche aufgestellt. Jede Gondel hatte einen Zug- und einen Druckpropeller. Zu dieser Zeit war es weltweit das mit Abstand größte Flugzeug. Die Do X war für 159 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder ausgelegt. Der Einsatz wurde wegen sicherheitsrelevanter Probleme, geringer Wirtschaftlichkeit und mangelnder militärischer Eignung 1933 eingestellt. Es wurden noch zwei weitere Do X für den Export nach Italien gebaut.

Von November 1930 bis November 1933 befand sich die Do X auf einem weltumspannenden Repräsentationsflug. Ab 1934 war sie im Luftfahrtmuseum in Berlin wo sie gegen Ende des Krieges bei einem Bombenangriff zerstört wurde.

Hans Grade

Erster Dauerflug

Johannes Gustav Paul „Hans“ Grade (1879-1946) gründete 1905 die Grade-Motoren-Werke GmbH. 1907 begann er mit dem Bau seines ersten Dreidecker-Flugzeuges mit Sechs-Zylinder-Zweitaktmotor und unternahm 1908 seinen ersten Flug. 1909 erfolgte der erste Flug mit seinem Eindecker „Libelle“ und 1910 gelang ihm der erste Dauerflug mit einem Eindecker, bei dem er 4 Stunden und 30 Minuten in der Luft war.

Only Ju

Junkers Ju 52

Die dreimotorige „Grande Dame” Junkers Ju 52/3m mit ihrem Spitzname: „Tante Ju“ hatte ihren Erstflug 1932. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit wählte die Lufthansa deshalb die Junkers Ju 52/3m zu ihrem Standard-Flugzeugtyp. 1938 wurden etwa 75 % des gesamten Luftverkehrs mit Ju 52/3m ausgeführt. In USA war Sie als „Iron Annie” bekannt.

Ihren Spitznamen „Tante Ju” hat sie bekommen als diese im 2. Weltkrieg genutzt wurde, verletze Soldaten aus dem Kriegsgebiet auszufliegen.

Saint-Exupéry

Pilot und Schriftsteller

Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry (1900-1944) war schon zu seinen Lebzeiten ein anerkannter und erfolgreicher Autor und wurde ein Kultautor der Nachkriegsjahrzehnte. Er sah sich selbst eher als einen nebenher-schriftstellernden Berufspiloten. Seine märchenhafte Erzählung „Der kleine Prinz” gehört mit über 140 Millionen verkauften Exemplaren zu den weltweit erfolgreichsten Büchern.

1944 startete er von Bastia nach Grenoble zu seinem planmäßig letzten Aufklärungsflug in einer Lockheed F-5, kam aber nie in Grenoble an und blieb verschollen.

Charles A. Lindbergh

Spirit of St. Louis

Charles Augustus Lindbergh, Jr. (1902-1974) gelang vom 20. bis 21. Mai 1927 der Nonstopflug von New York nach Paris und somit die erste Alleinüberquerung des Atlantiks.

Für den ersten Nonstopflug zwischen New York nach Paris wurde ein Preis über 25.000 US-Dollar ausgesetzt. Einige Piloten waren bereits an dieser Aufgabe gescheitert. Lindbergh kontaktierte den ziemlich unbekannten Flugzeughersteller Ryan Aeronautical und fragte, ob diese eine einmotorige Maschine für diese Strecke bauen könne. Bereits am 28. April 1927 war das Flugzeug nach nur zwei Monaten Entwicklungs- und Bauzeit fertig. Die Maschine wurde Spirit of St. Louis getauft.

Die erste Nonstop-Atlantiküberquerung von Amerika nach Europa mit einem Flugzeug war bereits im Juni 1919 John Alcock und Arthur Whitten Brown gelungen.